„Alle Jahre wieder?“ – Heuschnupfen und allergische Reaktionen

Der Heuschnupfen – die allergische Rhinitis gehört zu den atopischen Erkrankungen. Das Wort „Atopie“ stammt aus dem Griechischen, es heißt „Ortlosigkeit“ im Sinne von „nicht zu zuordnen“.

Das Wort „Allergie“ kommt ebenso aus dem Griechischem und bedeutet in etwa: „andere Wirkung“. Und genau das kennen die Betroffenen sehr gut. In dem Fall gibt es eine Reaktion, die eben anders ist als es eigentlich sein sollte. Es besteht die Neigung auf eine harmlose Substanz der Umwelt, z.B. Hausstaub oder Pollen mit einer Überempfindlichkeit zu reagieren. Weiterlesen

„Folgen von…-Symptome“ und „Seit dem…-nie mehr richtig erholt…“

Oft gibt es eine Causa, eine Ursache infolge dessen ein Krankheitsgeschehen seinen Lauf nimmt. Bekannt sind Folgen von Insektenstichen, fetten Nahrungsmitteln, Überbeanspruchung, Krankheiten, Narkosemitteln, Kummer oder Impfungen. Die Anwendung von Arnika als homöopathisches Mittel mit den Indikationen „Folgen von Verletzung“ wird zu häufig als Standard empfohlen. Die Wirkung tritt aber nur ein, wenn der Zustand der Verletzung auch dem „Arnika-Arzneimittelbild“ entspricht, die Anwendung nach dem „Ähnlichkeitsprinzip“ auch passt. Die Beschwerden und das Allgemein-befinden sowie die genauen Begleitumstände sollten immer differenziert mitbetrachtet werden. Es gibt eine Reihe von Arzneien mit solchen Ursachen-Komplexen. Eine Heilreaktion wird nur mit einer größtmöglichen Ähnlichkeit erzielt werden und kann nicht „eins zu eins“, im Sinne von einer Ursache und eine Arzneiwirkung erfolgt. Weiterlesen

„Geschwefelte Rosinen“ als Arzneigabe

Die recht ungewöhnliche Fallgeschichte von der hier berichtet wird, kam auch auf besonderer Weise zu Stande.

Es geht um ein Amselmännchen – von meinem Mann wurde er „Gustav“ genannt. In unserem Haus leben wir außerdem noch mit drei Katzendamen zusammen.

Schon länger beobachteten wir diesen „selbstbewussten“ Gesellen wie er, „keck“ die Regenwürmer aus dem Rasen zog. Er hatte keinerlei Angst vor einem eventuellen Angriff eines der bekannten Raubtiere. Sich seiner selbst gewiss zeigte er eine unglaubliche Reaktionsfähigkeit im Hochfliegen, sobald eine Katze näher kam. Weiterlesen

Die versteckte Heilkraft des Lebensbaumes

Thuja occidentalis L. ­- Der immergrüne Lebensbaum

Thuja wird vielerorts zur Zierde im Park, als Schmuck an Wegkreuzen oder als Symbol-Baum auf Friedhöfen angepflanzt.

Um Haus und Hof wird der Baum zur viereckigen Hecke geschnitten, durch den kein Blick auf das abgegrenzte Anwesen möglich ist, von Natur aus wächst der Baum jedoch pfeilgerade in den Himmel und steht wie ein Obelisk oder ein Ausrufezeichen in der Landschaft. Auf Friedhöfen versinnbildlicht er die Schwelle zwischen Diesseits und Jenseits. Weiterlesen

Zappelphillip und Traumsuse

Die Bezeichnungen der komplexen Krankheitsbilder wie ADHS und ADS sind inzwischen in aller Munde, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten dieser neuen Syndrome sind jedoch immer noch unklar.

Liegt bei ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung) das Schwergewicht mehr auf der Unruhe und Zappeligkeit ist beim ADS mehr die mangelnde Aufmerksamkeit bzw. Konzentrationsfähigkeit im Vordergrund.

Die Ausprägung und Kombination dieser Symptome sind bei jedem Kind verschieden stark ausgeprägt, es gibt aber eine Reihe von Symptomen die als kennzeichnend gelten: Weiterlesen

Matricaria chamomilla L. Die Kamille

Es gibt viele Heilkräuter, die von Tieren instinktiv zur Heilung gesucht werden, gerade die Kamille ist bei vielen Tieren ein beliebtes Arzneikraut. Die Eidechsen z.B. kurieren ihre Wunden mit Kamille, nachdem sie im Streit von Schlangen verletzt wurden. Vielleicht kommt ja das erste Arzneiwissen aus dieser Art von Beobachtungen, denn seit alters her gilt diese Heilpflanze als eine der „Vierzehn Nothelfer“ in der eigenen „Kräuterapotheke“.

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Einmal „Rücken-Globuli“ und danach verschwanden auch die Schlafstörungen

Auf dem Büchermarkt, gibt es inzwischen für fast jeden Lebensbereich Homöopathie Ratgeber. Der interessierte Laie findet darin für bestimmte Beschwerden allerlei „Symptomen-Listen“ mit den passenden Arzneien. Die Selbstmedikation ist in vielen Situationen sicher hilfreich und nützlich, wichtig sind dennoch einige Regeln die es einzuhalten gilt:

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