Phänomenologische Betrachtungen: Corona – Virus – Krise – Wandlung

Zuerst einmal der Hinweis, dass ich hier in diesen Zeilen ausdrücklich keine Arzneimittelempfehlungen gebe. Auch in der Praxis gelten ganz klare Regeln des Infektionsschutzgesetzes!

Eher möchte ich gedanklich oder geistig eine Art Ähnlichkeit zeichnen, um einen Hoffnungs-Schein in Richtung einer Bewältigung scheinbar aussichtsloser Erlebenswelten herzustellen.

Die ganze Weltbevölkerung ist inzwischen mehr oder weniger, aber auch unvorstellbar heftig, von der Corona-Pandemie betroffen. Das Leid so vieler Menschen, der Angehörigen geliebter Verstorbener und all der unzählig direkt Betroffenen wird verhöhnt, wenn Verharmlosungen, Verschwörungsgedanken oder leichtfertig verbreitete Theorien viral werden.

Dieses Energiemuster gehört schon längst zu den hervorscheinenden Phänomenen:
Deutlich wird, dass sich „etwas“ seit dem Zeitpunkt der Erwähnung des neuen Virus in uns selbst verändert hat. Bei jedem einzelnen war die Reaktion meist in der Art, wie man selbst sowieso individuell in Krisen agiert. Da gibt es sehr vereinfacht gesagt den Fluchttypen, den Kämpfer oder denjenigen der sich „totstellt“. Alle Ausdrucksformen dieser menschlichen Umgangsmuster in Krisen wie Rückzug in die Isolation aus Angst, egoistische Hamsterkäufe oder die berüchtigten „Corona-Partys“ konnten schnell beobachtet werden. Je länger die Zeit andauerte, die Ansteckungsketten nicht mehr kontrolliert werden konnten, „mutierte“ das Geschehen durch die verschiedensten Nachrichten, besonders auch der neuen Medien, mannigfaltig. So hat sich schleichend in unser kollektives Erleben eine Angst eingeschlichen, die kaum zu beschreiben ist.

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