Bryonia alba – die Furcht, dass jede weitere Veränderung zur Armut führen kann

In Zeiten materieller Krisen, wie wir sie durch die weltweiten Auswirkungen der Covid-19 Pandemie beobachten können, erscheinen manche homöopathische Arzneimittelbilder häufiger angezeigt zu sein. Es sind z.B. die Arzneimittelfamilien, bei denen der materielle Wohlstand und die finanzielle Absicherung von zentraler Bedeutung sind. Die erste Sorge während der Ausbreitung dieser Viruserkrankung galt vorrangig dem Verhindern der Ansteckungsketten und damit der Gesundheit. Nun stehen die wirtschaftlichen Folgen mit ihren unabsehbaren Konsequenzen im Vordergrund. Viele Betriebe sind in ihrer Existenz gefährdet, langjährige Mitarbeiter werden entlassen oder müssen um ihre Anstellung fürchten. Für das Ende des Jahres wird eine Welle von Geschäfts-Insolvenzen prognostiziert. Diese allgemeine, wirtschaftliche Verunsicherung kann unser Immunsystem ungemein schwächen, so dass sich bestehende Krankheits-Beschwerden verschlimmern, auch wenn keine Virusansteckung erfolgt!

Hier das Beispiel eines Gastronomen mit rheumatischen Schüben aus der Praxis:
„Die Geschichte mit dem Shut-down hat mich schier `entwurzelt´. Nun bin ich schon in der dritten Generation im Wirtshaus tief verwurzelt. Jetzt muss ich erleben, dass alles, wofür meine Eltern und Großeltern gearbeitet und gespart haben, mit einem Mal zunichte gemacht worden ist. Ich kann es nicht fassen, jeder Versuch einen Halt zu finden führt ins Leere! Kein Gast, kein Geld, nur Betriebskosten und keine Chance dies erwirtschafte Geschäft zu erhalten.
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