Mercurius solubilis die feinstoffliche Energie des Götterboten Hermes

Halsschmerzen – homöopathische Hilfe wenn kein Antibiotika empfohlen oder nötig ist

„Immer wieder habe ich so eine Erkältung mit diesen schlimmen Schmerzen im Hals“, erzählte mir Herr M., Angestellter eines Versandunternehmens. „Meist wurden mir Antibiotika verordnet, nur jetzt sind die Ärzte da ja etwas zurückhaltender und empfehlen mir mit einer Krankschreibung es einfach auszukurieren. Aber das ist ja nicht so leicht, denn immer, wenn es ‚nicht glatt‘ läuft, das heißt, wenn ich nicht alles unter Kontrolle habe, kann ich mich irgendwie nicht mehr so anpassen und bekomme wieder solche Halsschmerzen. Ich bin immer in Eile, mal hier, mal da, die Anforderungen bringen es mit sich, die Lieferungen müssen erledigt werden. Ich sage immer, es ist kein Problem, aber innerlich habe ich schon Angst Fehler zu machen, da stehe ich sehr unter Druck und meine eigene Toleranzschwelle ist minimal. Ich werde leicht wütend und so passiert es schon mal, obwohl ich mich zusammenreiße, dass mir die Sicherung durchbrennt. Weiterlesen

Was ist eigentlich eine „Erstverschlimmerung“ in der Homöopathie

Immer wieder werde ich in der Praxis gefragt, ob es im Zuge einer homöopathischen Behandlung zu einer anfänglichen „Verschlimmerung“ kommt. Verbreitet ist die Sorge, dass es nach der Einnahme der homöopathischen Arznei zwingend zu einer heftigen Zunahme der Krankheitssymptome kommt. Verbreitet ist die Meinung: „Bei der Homöopathie wird immer alles erst schlimmer, bevor es besser wird.“

Der Frage, was mit dem Begriff „Erstverschlimmerung“ gemeint ist, wie sie entsteht und wie sie bewertet werden muss, folgen unmittelbar weiteren Fragen: ob eine „Erstverschlimmerung“ gewünscht ist, weil sie eine gute Arzneiwirkung bedeutet? Ob es immer zu einer „Verschlimmerung“ kommen muss? Wie lange muss man die „Verschlimmerung“ aushalten? Und ist eine „Erstverschlimmerung“ wirklich schlimmer? Dies klingt ja dramatisch! Und deshalb der Reihe nach: Weiterlesen

Hekla lava

Die potenzierte Flugasche (Tephra) des Vulkan Hekla auf Island ist ein kleines wenn aber angezeigt, doch sehr wirkungsstarkes homöopathisches Arzneimittel.

Wie kommt es eigentlich zu so einer speziellen Arznei?

Es war der englische Arzt J. Garth Wilkinson der im 19. Jahrhundert  in Island beobachtete, dass am Fusse des Vulkan Hekla, nach dessen Eruption besonders viele der Schafe die dort grasten an gutartigen Knochengeschwüren litten. Die Anzahl der vielen kranken Weidetiere in dieser Region, mit verschiedenen Deformationen beziehungsweise Wucherungen an Knochen inspirierten ihn letztlich, dieses neue homöopathische Arzneimittel herzustellen dessen Ursubstanz er 1872 in einem Fachartikel beschrieb.

Die Veränderungen traten, so vermutete er durch den Anteil der Fluoride auf, die aus dem vulkanischen Material herausgewaschen und gelöst wurden, so dass irgendetwas die Schafe schleichend vergiftet hatte, wodurch diese Krankheitserscheinungen genau dort auftaten.

Die Vergiftung von Fluor ist bekannt und wegweisend für die Symptomatik im Wirkungsbereich diverser Arzneien in denen auch ein Fluoranteil gehört. So zum Beispiel das Schüssler Salz Calcium fluoratum, mit dem Organbezug zu Knochen und Bindegewebe. Weiterlesen

Zecken – was kann ich tun?

Zecken gibt es einfach – Hilfe auch

Jedes Jahr aufs Neue, wenn die Temperaturen im Frühjahr steigen, stellt sich die Frage: soll ich mich gegen Zecken impfen?…oder nicht?
Es gibt ein paar wissenswerte Fakten rund um das Thema Zecken.

Zeckenwarnung
„Zeckenwarnung“ von Matthias Apsel – Eigenes Werk, CC0

Es gibt keine wirkliche Sicherheit von einer Zecke gebissen zu werden, es gibt aber einiges durchaus wissenswertes zu beachten. Was schützt uns vor dem Biss? Als erstes auf geschlossene Schuhe und Kleidung achten, wenn es hinaus in die Natur geht durch Wiesen, Wald und Gebüsch. Nach einem Spaziergang oder bei Kindern, die gerne draußen spielen, regelmäßig, sollte der ganze Körper nach Zecken abgesucht werden. Es dauert in der Regel eine Weile bis sich eine am Körper wandernde Zecke festsetzt. Das geschieht meist an warmen, gut durchbluteten Stellen wie z.B. den Leisten, oder an Stellen wo, die Haut weicher ist.
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„Folgen von…-Symptome“ und „Seit dem…-nie mehr richtig erholt…“

Oft gibt es eine Causa, eine Ursache infolge dessen ein Krankheitsgeschehen seinen Lauf nimmt. Bekannt sind Folgen von Insektenstichen, fetten Nahrungsmitteln, Überbeanspruchung, Krankheiten, Narkosemitteln, Kummer oder Impfungen. Die Anwendung von Arnika als homöopathisches Mittel mit den Indikationen „Folgen von Verletzung“ wird zu häufig als Standard empfohlen. Die Wirkung tritt aber nur ein, wenn der Zustand der Verletzung auch dem „Arnika-Arzneimittelbild“ entspricht, die Anwendung nach dem „Ähnlichkeitsprinzip“ auch passt. Die Beschwerden und das Allgemein-befinden sowie die genauen Begleitumstände sollten immer differenziert mitbetrachtet werden. Es gibt eine Reihe von Arzneien mit solchen Ursachen-Komplexen. Eine Heilreaktion wird nur mit einer größtmöglichen Ähnlichkeit erzielt werden und kann nicht „eins zu eins“, im Sinne von einer Ursache und eine Arzneiwirkung erfolgt. Weiterlesen