Eine Komponente der Krankheit – das Miasma in der Homöopathie

Über 12 Jahre genauer Aufzeichnungen aller Krankengeschichten, ließen Samuel Hahnemann nicht aufgeben, weiter zu forschen wie es zu erklären sei, dass gut gewählte homöopathische Arzneien in einem chronischen Fall helfen, jedoch nicht an die Wurzel des Übels heranreichen. Er postulierte, dass die Ursache für wiederkehrende Beschwerden in einer von Generation zu Generation vererbten Erkrankungstendenz liegt. Er prägte dafür den Begriff Miasma, aus dem griechischen für „Verunreinigung“. Heute kann man es eher wie eine Art Schicksalsfluss oder Färbung einer Krankheitsdisposition verstehen.

Dieses Bild aus dem 19. Jahrhundert sollte die Ausbreitung der Cholera durch schlechte Luft darstellen.
Dieses Bild aus dem 19. Jahrhundert sollte die Ausbreitung der Cholera durch schlechte Luft darstellen.

Hahnemann sprach damals schon von drei Miasmen. Der Psora (gezeichnet von Hautausschlag dem ältesten ererbten Grundübel), der Sycose (der Warzenbildung, die von der unterdrückten Gonorrhoe herrührt) und von der Syphillinie (Geschwürsbildung ererbter Syphillis).
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„Geschwefelte Rosinen“ als Arzneigabe

Die recht ungewöhnliche Fallgeschichte von der hier berichtet wird, kam auch auf besonderer Weise zu Stande.

Es geht um ein Amselmännchen – von meinem Mann wurde er „Gustav“ genannt. In unserem Haus leben wir außerdem noch mit drei Katzendamen zusammen.

Schon länger beobachteten wir diesen „selbstbewussten“ Gesellen wie er, „keck“ die Regenwürmer aus dem Rasen zog. Er hatte keinerlei Angst vor einem eventuellen Angriff eines der bekannten Raubtiere. Sich seiner selbst gewiss zeigte er eine unglaubliche Reaktionsfähigkeit im Hochfliegen, sobald eine Katze näher kam. Weiterlesen

Die versteckte Heilkraft des Lebensbaumes

Thuja occidentalis L. ­- Der immergrüne Lebensbaum

Thuja wird vielerorts zur Zierde im Park, als Schmuck an Wegkreuzen oder als Symbol-Baum auf Friedhöfen angepflanzt.

Um Haus und Hof wird der Baum zur viereckigen Hecke geschnitten, durch den kein Blick auf das abgegrenzte Anwesen möglich ist, von Natur aus wächst der Baum jedoch pfeilgerade in den Himmel und steht wie ein Obelisk oder ein Ausrufezeichen in der Landschaft. Auf Friedhöfen versinnbildlicht er die Schwelle zwischen Diesseits und Jenseits. Weiterlesen