Silicea terra – der Bergkristall in der Homöopathie

Die funkelnden Eiszapfen in meinem Fenster inspirierten mich hier das große homöopathische Arzneimittel Silicea vorzustellen. Lange haben wir hier in den Bergen mal wieder auf die winterliche Kälte gewartet. Die Tatsache, dass so nun diese gefrorenen “Wasser-Aggregatzustände“ in der klaren Wintersonne funkeln, lässt meine Phantasie abschweifen in die Bergkristallwelt tief im Inneren der Erde  mit verzauberten mystischen Gestalten. Beim Gefrieren von Wasser zu Eiskristallen können wir das Wunder der Kristallisation bestaunen!

Der Begriff Kristall stammt von dem griechischen Wort κρύσταλλος (krýstallos, zu κρύος krýos „Eiseskälte, Frost, Eis“). Es bedeutet zunächst, bei Homer “Eis“ – später dann auch alles dem Eis Ähnliche, Helle und Durchsichtige. Insbesondere der Bergkristall, aber auch farbige Edelsteine und Glas werden so genannt.

In diesen Assoziierungen sind auch einige der Wesenszüge dieser gut bekannten homöopathischen Arznei zu spüren. Die Starrheit der Eiszapfen, die Kälte, das funkelnde klare Strahlen…

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In meinem Garten blüht die Schwertlilie – Iris versicolor bei Kopfschmerz

„Es gibt viele Arten von Kopfschmerzen…“ und noch viel mehr homöopathisch wirksame Arzneimittel. Denn auch ein Kopfschmerz ist bei genauerer Betrachtung ein ganz individueller Ausdruck der verstimmten Lebenskraft.

Hierbei interessiert immer die möglichst vollständige Symptomatik.
Ein vollständiges Symptom ist, wenn folgende Punkte zusammen betrachtet werden:

  1. „warum“ und „seit wann“, bin ich krank geworden, sozusagen die plausible Ursache zu Beginn.
  2. „wo“, der exakt Ort der Beschwerden ist zu beschreiben und wohin breiten sie sich aus.
  3. „wie“ sind die Beschwerden. Dies ist mit ganz besonderer Sorgfalt zu untersuchen, denn kaum jemand ist noch darin geübt, die Schmerzen oder die Art der Empfindung exakt zu beschreiben. Wenn jedoch klarer wird, dass dies für die Arzneifindung in der Homöopathie entscheidend ist, wird es spannend bei sich selber mal nachzufühlen, wie vielfältig Schmerzen sein können. Ist es ein Brennen, mit Hitze oder eher mit Jucken verbunden… ein Gefühl von Stechen wie Glassplitter, oder eher ein Pieksen wie ein Insektenstich… dumpf oder ziehend…?
  4. „wodurch“ werden die Symptome schlimmer oder gelindert?
    Dies sind die Modalitäten, die ganz einzigartig und bei jedem unterschiedlich sein können!

Neben dem „Vollständigen Symptom“ ist es hier von weiterem Interesse ob es bestimmte Veränderungen oder Auswirkungen auf die emotionale Stimmungslage gibt: so wie z.B. Gleichgültigkeit, Rückzug oder verstärkte Reizbarkeit.

Wenn wir nun den Kopfschmerz im allgemeinen nochmals unter diesen Aspekten ansehen, stellen wir sehr schnell fest, dass es zwar Kopfschmerztabletten gibt, die helfen den Schmerz zu beseitigen, dass es aber für die Besänftigung der innersten „Wurzel“ der jeweils individuellen Symptomatik keine „Allgemeinpillen“ gibt.
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Zecken – was kann ich tun?

Zecken gibt es einfach – Hilfe auch

Jedes Jahr aufs Neue, wenn die Temperaturen im Frühjahr steigen, stellt sich die Frage: soll ich mich gegen Zecken impfen?…oder nicht?
Es gibt ein paar wissenswerte Fakten rund um das Thema Zecken.

Zeckenwarnung
„Zeckenwarnung“ von Matthias Apsel – Eigenes Werk, CC0

Es gibt keine wirkliche Sicherheit von einer Zecke gebissen zu werden, es gibt aber einiges durchaus wissenswertes zu beachten. Was schützt uns vor dem Biss? Als erstes auf geschlossene Schuhe und Kleidung achten, wenn es hinaus in die Natur geht durch Wiesen, Wald und Gebüsch. Nach einem Spaziergang oder bei Kindern, die gerne draußen spielen, regelmäßig, sollte der ganze Körper nach Zecken abgesucht werden. Es dauert in der Regel eine Weile bis sich eine am Körper wandernde Zecke festsetzt. Das geschieht meist an warmen, gut durchbluteten Stellen wie z.B. den Leisten, oder an Stellen wo, die Haut weicher ist.
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„Folgen von…-Symptome“ und „Seit dem…-nie mehr richtig erholt…“

Oft gibt es eine Causa, eine Ursache infolge dessen ein Krankheitsgeschehen seinen Lauf nimmt. Bekannt sind Folgen von Insektenstichen, fetten Nahrungsmitteln, Überbeanspruchung, Krankheiten, Narkosemitteln, Kummer oder Impfungen. Die Anwendung von Arnika als homöopathisches Mittel mit den Indikationen „Folgen von Verletzung“ wird zu häufig als Standard empfohlen. Die Wirkung tritt aber nur ein, wenn der Zustand der Verletzung auch dem „Arnika-Arzneimittelbild“ entspricht, die Anwendung nach dem „Ähnlichkeitsprinzip“ auch passt. Die Beschwerden und das Allgemein-befinden sowie die genauen Begleitumstände sollten immer differenziert mitbetrachtet werden. Es gibt eine Reihe von Arzneien mit solchen Ursachen-Komplexen. Eine Heilreaktion wird nur mit einer größtmöglichen Ähnlichkeit erzielt werden und kann nicht „eins zu eins“, im Sinne von einer Ursache und eine Arzneiwirkung erfolgt. Weiterlesen