Furcht und Ängste bei Kindern

Angststörungen, Panik-Attacken und Phobien im Kindesalter haben die letzten Jahre deutlich zugenommen, die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie (DGPJP) spricht sogar davon, dass jedes fünfte Kind in Deutschland an einer behandlungsbedürftigen Angststörung leidet.
Eine reale Gefährdung löst in unserem Körper sofort automatische Abläufe aus,die uns befähigen hellwach, sozusagen aus dem Stand heraus, fokussiert zu handeln.
Die Adrenalinausschüttung mit allen weiteren drastischen Veränderungen im Körper haben entwicklungsgeschichtlich nur einen Sinn: und zwar in der Begegnung mit einem Säbelzahntiger sofort zu entscheiden, ob wir kämpfen oder fliehen.
Das Gehirn wird in einem erhöhten Erregungszustand versetzt, der Körper reagiert mit dem Anstieg der Herz- und Atemfrequenz. Die daraus resultierenden Symptome wie Herzrasen, Zittern, Hyperventilation oder Übelkeit sollten nach der Gefahr wieder in einen Normalzustand zurückkehren. Kommt es aber dennoch zu starken Angstgefühlen, ohne dass es dafür einen Anlass gibt, bleibt sozusagen solch ein Spannungszustand zurück, der wiederum Auswirkungen auf den Körper und die Seele haben kann. Es ist ein vages Gefühl „permanenter Sprungbereitschaft“, oft auch als „Stress“ bezeichnet, unter dem in Wirklichkeit eine maskierte Angst liegt.

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Der Rittersporn – Empfindsamkeit und Reaktion auf Furcht vor Verletzung

Das – jedem homöopathischen Arzneimittel innewohnende –  wirksame Energiemuster lässt sich manchmal mit ein paar kurzen, prägnanten Worten, wie eine “Eselsbrücke“, zusammenfassen. Was verstehen wir daraus von der, nach dem Ähnlichkeitsprinzip angewendeten, potenzierten Arznei?

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„Ajax suicide“ by Wilhelm Bauer (1600 – 1642)

Für die Arznei Delphinium staphisagria, dem Stephanskraut, steckt schon ein wenig im deutschen Namen “Rittersporn“. Der Legende nach wuchs die Pflanze genau dort, wo der griechische Held Ajax, entehrt, außer sich vor Wut und in Rage, sich selbst tötete und sein Blut den Boden benetzte.

Staphisagria gehört zu der Gruppe der Hahnenfußgewächse, ebenso wie Pulsatilla (die Küchenschelle), Ranunculus bulbosus (die Butterblume) oder Aconitum (der Sturmhut). Sie alle zeichnen sich durch eine besondere Empfindsamkeit aus. Aber in jedem dieser Arzneimittel gibt es diesbezüglich eine besondere „Färbung“. Im Fall von Staphisagria, geht es um die romantische Desillusionierung, um die Ehre. Da blitzt schon etwas von dem, oben erwähnten, ritterlichen Umgang hervor! Weiterlesen

Einmal „Rücken-Globuli“ und danach verschwanden auch die Schlafstörungen

Auf dem Büchermarkt, gibt es inzwischen für fast jeden Lebensbereich Homöopathie Ratgeber. Der interessierte Laie findet darin für bestimmte Beschwerden allerlei „Symptomen-Listen“ mit den passenden Arzneien. Die Selbstmedikation ist in vielen Situationen sicher hilfreich und nützlich, wichtig sind dennoch einige Regeln die es einzuhalten gilt:

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